Erste Erfassung einer Idee
22. Mai 2008 | Von ARU | Kategorie: AllgemeinGerade in den letzten Jahren hat sich bei mir eine ganz bestimmte Vorgehensweise entwickelt, um Geschäftsideen kurz und prägnant in ein paar ersten Schritten zu erfassen. Dies dient entweder als Grundlage für weitere Gedanken, Entwicklungen, als Archivdokument für die Schublade oder ich verteile es an Freunde zwecks Weiterentwicklung und Feedback.
Hierzu reicht in aller Regel ein einfaches Word-Dokument mit folgender Struktur:
- Geschäftsidee/ Produktkonzept
- Funktions-/ Leistungsumfang
- Abgrenzung – “Was soll mit der Idee nicht erreicht werden”
- Kundennutzen/ Mehrwert
- Wettbewerbssituation/ Vorbilder
- Wie soll Income generiert werden (woran verdiene ich/ verdienen wir)?
- Wer könnte etwas dagegen haben, mit welchem Widerstand ist zu rechnen?
- Voraussetzungen technischer, wirtschaftlicher Natur?
- (Mögliche) Beteiligte/ Teilnehmer/ betroffene Personen
- Bestehen besondere Abhängigkeiten/ Risiken?
- Aktueller Status
- Aufgaben/ Aufwand – Weitere Vorgehensweise?
- Abbildungen/ Skizzen
Zu jedem Punkt reichen ein paar ausführlichere Stichpunkte bzw. kurze Sätze. Wichtig ist, dass der Kern der Idee nicht verloren geht.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass ich innerhalb von 30 bis 60 Minuten alle Gedanken mehr oder weniger konkret zu Papier bringe und in aller Regel einen Umfang von 4 bis 6 Seiten fülle. Diese Zeit sollte man sich ruhig nehmen, wenn man gewillt ist, eine Idee ernsthaft in naher oder ferner Zukunft realisieren zu wollen.
Auch wenn bspw. eine Idee im Kopf herumspukt, aber gerade keine Zeit ist, an eine Realisierung zu denken, ist diese Vorgehensweise durchaus sinnvoll, da zu späterer Zeit problemlos mittels diesem Dokument an alte Gedanken angeknüpft werden kann.
Als Dateivorlage hier noch ein Word-Dokument zum Download: Konzeptpapier
Es lässt sich problemlos an Ihre Bedürfnisse, Ihr Layout anpassen.
Viel Erfolg beim ersten Sammeln, Strukturieren und Gestalten Ihrer Gedanken bzw. Ideen!
Bildquelle Teaser: brandtmarke – pixelio.de

