Definition (Unternehmens)Vision
17. Juni 2008 | Von ARU | Kategorie: Vision & MissionDie (Unternehmens-)Vision
Kernaussage: “Wohin will ich und wohin will ich nicht”
Um der wirtschaftlichen Unternehmung eine Richtung geben zu können, brauchen sowohl Geschäftsführer, Manager, Inhaber als auch Mitarbeiter eine Vorstellung von möglichen und zukünftigen Entwicklungen des Unternehmens. Diese Vorstellung kommt einer Vision gleich. Die Boston Consulting Group definiert die Vision als konkretes Zukunftsbild, nahe genug um eine Realisierbarkeit sehen zu können, jedoch auch fern genug, um Begeisterung für eine neue Wirklichkeit zu wecken.
Idealerweise besteht eine Vision aus folgenden Elementen:
“Bei der Visionsfindung geht es darum, eine die Unternehmensgeschichte tragende Idee im Spannungsfeld von Wollen und Realität im Zeitablauf evolutionär durch lernende Anpassung zu entwickeln. Visionen lassen sich nicht machen, man muss sie sich entwickeln lassen. Dieser Prozess darf nie enden.”
Nach Knut Bleicher, Direktor der Gesellschaft für Integriertes Management
Erfahrungen in bisherigen Unternehmen haben gezeigt, dass Motivation und Effizienz im Zusammenwirken der Mitarbeiter davon abhängen, in wie weit die Mitarbeiter Kenntnis vom Kurs des Unternehmens haben und was ihr Beitrag hierzu ist.
Am Anfang allen unternehmerischen Handelns, von Business Process Reengineering oder der Etablierung neuer Geschäftsbereiche sowie Strategien steht somit die Vision. Sowohl Gründer als auch Führungskräfte etablierter Unternehmen sollten sich dieser Thematik stellen, diese beantworten und transparent im Unternehmen kommunizieren können.


